
100 Jahre BG Ambulanz Bremen
100 Jahre –
100 Gesichter
Seit 1926 stehen wir Menschen nach einem Unfall verlässlich zur Seite und begleiten sie Schritt für Schritt zurück ins Berufsleben. Unser Auftrag ist dabei stets derselbe geblieben: medizinische Kompetenz mit den Anforderungen der realen Arbeitswelt zu verbinden – mit Erfahrung, Verantwortung und persönlichem Engagement. Passend zu unserem Jubiläum erzählen wir nun 100 spannende Storys, die für ein Jahrhundert Begleitung, Vertrauen und erfolgreiche Rückkehr ins Berufsleben stehen.
Gesichter der BG Ambulanz Bremen100 spannende Storys


Ich weiß, wie schnell alles zu Ende sein kann! Den schweren Unfall habe ich überlebt, aber er veränderte mein Leben komplett: Krankenhaus, Intensiv-Reha und hunderte Therapiestunden. Ein verdammt harter Kampf! Humor und die tolle Motivation der Menschen hier in der BG Ambulanz machen es leichter – und Lust auf neue Herausforderungen.
Ich lass mich nie unterkriegen!


Physiotherapeutische Übungen sind echt harte Arbeit. Aber mit Fleiß und Ausdauer führen sie zu unglaublichen Erfolgen. Hier bei der BG Ambulanz kann ich als Physiotherapeutin meine Patienten und Patientinnen begleitend mit digital gestützten Rehabilitationsprogrammen behandeln, die die Therapie noch effektiver gestalten. Individuell an den aktuellen Therapiestand angepasste Trainingsprogramme ermöglichen neben der klassischen Physiotherapie eine stetige Leistungsverbesserung und visualisieren die erreichten Ziele.
Jeder Fortschritt wird klar sichtbar. Und das macht viel Mut und schafft neue Energie.


Im Reha-Management und bei der Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen gilt es, zwischen den rechtlichen Anforderungen der Unfallversicherungsträger, den individuellen Bedürfnissen unserer Patientinnen und Patienten sowie den medizinischen Herausforderungen eine Brücke zu schlagen. Und manchmal sind es die unkonventionellsten Lösungen, die zu den besten Ergebnissen führen.
Wichtig ist es, ein gutes Team hinter sich zu wissen.


Einige kommen schon seit Jahren und man kennt sich durch die Begegnungen am Empfangstresen. Oft begrüßt man sich mit einem lockeren Spruch, hin und wieder braucht es aber auch Trost und auf jeden Fall immer ein freundliches Wort. Ich nehme mir Zeit dafür – auch wenn es stressig wird. Telefon, E-Mails, Organisation der Sprechtage, Überweisungen und Anfragen …
all das gehört in meinen Arbeitsbereich und erfordert Energie.
Aber das Wichtigste für mich sind die Menschen.
Für sie habe ich immer ein offenes Ohr.


Als Reha-Manager organisiere und begleite ich den ganzen Rehabilitationsprozess unserer Patientinnen und Patienten – von der Bedarfsanalyse bis zum Wiedereinstieg ins Berufsleben. Meine Erfahrung: Im persönlichen Gespräch vor Ort oder bei Sprechtagen in der BG Ambulanz finden sich immer die besten Lösungen. Das gilt auch für den multidisziplinären Austausch mit Ärzteschaft, Therapeutinnen und Therapeuten und Versicherungsträgern.
Die kurzen Kommunikationswege sind einfach effizient und hilfreich.
Das ist für mich Netzwerken in bester Weise und macht riesig Spaß – vor allem, wenn auch das Team offen, motiviert und vielfältig aufgestellt ist. Wie hier in der BG Ambulanz.


Dieser Gedanke treibt mich an. Auch ich möchte unsere Einrichtung aktiv mitgestalten und als Teamleiterin der Medizinischen Fachangestellten habe ich die besten Möglichkeiten dazu. Ich begleite und unterstütze die Patientinnen und Patienten durch ihren gesamten Heilungsprozess bis zu ihrem Ziel. Dabei kann ich mich jederzeit auf die Kooperation durch mein Team und die Kolleginnen und Kollegen aus den medizinischen und therapeutischen Fachbereichen im Haus verlassen.
Ein starkes Kompetenznetzwerk, das ich so nur in der BG Ambulanz bei uns in Bremen erlebe.


Ich bin Glaser. Das kann ein knallharter Job sein: So eine Scheibe wiegt schon gern mal 100 kg und mehr. Im Kniekolleg haben wir anhand theoretischer und praktischer Inhalte gelernt, die Muskulatur und damit die Gesamtbelastbarkeit zu stärken, um langfristig die Gelenke zu schützen. Das hat mir nicht nur für meine berufliche Zukunft viel gebracht, sondern auch für die allgemeine Fitness.
Sehr spannend war auch der Austauch mit den anderen Handwerkerinnen und Handwerkern aus den unterschiedlichsten Bereichen während des Aufenthalts in Bremen.
Nächstes Jahr, zum Refresher, bin ich auf jeden Fall wieder dabei!


In der Spottherapeutischen Abteilung der BG Ambulanz begleiten wir unsere Patientinnen und Patienten mit individuellem, zielgerichtetem Training durch den Rehabilitationsprozess. Im Mittelpunkt steht dabei die gezielte Wiederherstellung von Funktionalität und Gesundheit. Wir arbeiten strukturiert und evidenzbasiert, immer mit dem klaren Ziel der erfolgreichen Reintegration in Beruf und Alltag.
Die Therapie ist immer ganzheitlich konzipiert und interdisziplinär abgestimmt. Und ich denke, dieses Zusammenwirken ist ein großer Teil unseres Erfolgs.


Das machen nur wenige: Wir besichtigen persönlich die Arbeitsumgebung unserer Patientinnen und Patienten und schauen uns diese auf Basis ergotherapeutischer Kriterien an. Besprechen die Bedingungen vor Ort, ermitteln die Arbeits- und Bewegungsabläufe. Dann entwickeln wir gemeinsam Ideen und finden Lösungswege, die allen gerecht werden. Und während der stufenweisen Wiedereingliederung folgt immer wieder der Check: Was funktioniert am besten für den langfristigen Erhalt der Berufsfähigkeit?
Ich möchte Lösungen entwickeln, um Menschen bestmöglich am Arbeitsplatz zu integrieren.


Nur so kann der Mut entstehen, den man braucht, um Neues zu erschaffen. Während meiner Zeit als Geschäftsführer haben wir der BG Ambulanz Bremen ein neues Gesicht gegeben und sie grundlegend modernisiert. Seitdem ist sie stetig gewachsen und nun eines der führenden Zentren im Nordwesten für die ambulante Behandlung und Therapie von Arbeits- und Wegeunfällen.
Das erfüllt mich mit großer Zufriedenheit.
Geschichte der BG Ambulanz BremenIm Wandel der Zeit
- 1920
Einführung des D-Arztsystems und Gründung der Unfallstation
Entscheidung zur Einrichtung einer eigenen Behandlungsstelle der Bremer Berufsgenossenschaften
- 1926
Dezember 1926 Eröffnung der ersten Unfallstation für Betriebsverletzte
Behandlung von 10.000 Verletzten im ersten Jahr
- 1927
Bestätigung ihrer Notwendigkeit durch das
Reichsversicherungsamt 1927 - 1935
Umzug in größere und modernisierte Räume in der Schleifmühle 59/61
- 1943
Zerstörung der Station durch einen Bombenangriff
- 1950
Umzug in ein neues Gebäude
Erwerb des Nachbargrundstücks
und Erweiterung und
Modernisierung - 1962
zweite Behandlungsstelle
in der Duckwitzstraße wird eröffnet - 2002
Fokus auf Reha-Management
und Neubau der Industriestraße - 2008
Zusammenführung der Standorte
Erweiterung in zwei Bauabschnitten bis 2010
- 2016
Gründung der BG Kliniken
BG Ambulanz Bremen wird Teil der Unternehmensgruppe
- 2021
Inbetriebnahme Erweiterungsbau in der Industriestraße 7
Aufstockung Dachgeschoß mit 10
Räumen für die Psychotherapie für 2026 geplant - 2026
Jubiläumsjahr
100 Jahre BG Ambulanz Bremen
10 Jahre BG Kliniken