
100 Jahre BG Ambulanz Bremen
100 Jahre –
100 Gesichter
Seit 1926 stehen wir Menschen nach einem Unfall verlässlich zur Seite und begleiten sie Schritt für Schritt zurück ins Berufsleben. Unser Auftrag ist dabei stets derselbe geblieben: medizinische Kompetenz mit den Anforderungen der realen Arbeitswelt zu verbinden – mit Erfahrung, Verantwortung und persönlichem Engagement. Passend zu unserem Jubiläum erzählen wir nun 100 spannende Storys, die für ein Jahrhundert Begleitung, Vertrauen und erfolgreiche Rückkehr ins Berufsleben stehen.
Gesichter der BG Ambulanz Bremen100 spannende Storys


Ich weiß, wie schnell alles zu Ende sein kann! Den schweren Unfall habe ich überlebt, aber er veränderte mein Leben komplett: Krankenhaus, Intensiv-Reha und hunderte Therapiestunden. Ein verdammt harter Kampf! Humor und die tolle Motivation der Menschen hier in der BG Ambulanz machen es leichter – und Lust auf neue Herausforderungen.
Ich lass mich nie unterkriegen!
__________
Timo arbeitet in der Verwaltung der BG Ambulanz Bremen. Er hatte eine Ausbildung als Tischler gemacht und einige Jahre in dem Beruf gearbeitet. Seit einem Unfall kann er ihn nicht mehr ausüben. Mehr als 10 Jahre Therapie- und Rehamaßnahmen haben ihn gezielt immer weiter auf den Weg in die neue Tätigkeit geführt. „Eigentlich ging es immer konstant bergauf” ist sein Resümee dieser Zeit. Und es geht weiter, mit neuen Optionen und Ideen. Herausfordernd bleibt es trotzdem, gerade nach so schweren Verletzungen wie diesen. In der BG Ambulanz Bremen stehen dafür beste technische Ausrüstungen und Fachkräfte mit hoher Qualifikation zur Verfügung. Das ist schon mal ein großer Vorteil! Aber die psychische Motivation durch Menschen, die immer wieder Mut und Zuversicht geben, ist durch nichts zu ersetzen.
Weitere Informationen zu den Rehaleistungen der BG Ambulanz finden Sie hier >


Physiotherapeutische Übungen sind echt harte Arbeit. Aber mit Fleiß und Ausdauer führen sie zu unglaublichen Erfolgen. Hier bei der BG Ambulanz kann ich als Physiotherapeutin meine Patienten und Patientinnen begleitend mit digital gestützten Rehabilitationsprogrammen behandeln, die die Therapie noch effektiver gestalten. Individuell an den aktuellen Therapiestand angepasste Trainingsprogramme ermöglichen neben der klassischen Physiotherapie eine stetige Leistungsverbesserung und visualisieren die erreichten Ziele.
Jeder Fortschritt wird klar sichtbar. Und das macht viel Mut und schafft neue Energie.
__________
Im digitalen Therapieraum für computergestützte Trainingsmaßnahmen können Patientinnen und Patienten über die klassische Therapie hinaus individueller und gezielter begleitet werden. Fünf moderne Trainingsplätze stehen dafür zur Verfügung. Ausgestattet mit großen Bildschirmen und interaktiven Anwendungen ermöglichen sie ein effektives, eigenverantwortliches Üben. Über eine App erhalten die Versicherten zudem personalisierte Trainingsinhalte, die sie vor Ort oder im häuslichen Umfeld durchführen können.
Im Fokus steht die Förderung von Muskelkraft, Beweglichkeit und Koordination – durch Übungen, die auf das jeweilige Verletzungsbild und die Anforderungen im Alltag zugeschnitten sind. Ergänzende Module wie Entspannungsverfahren, Ernährungstipps oder edukative Inhalte zu Stressbewältigung und gesundem Arbeitsverhalten runden das Angebot ab. Die Übungen sind darauf ausgelegt, realistische Fortschritte zu ermöglichen – auch außerhalb der regulären Termine. Das stärkt die Eigenverantwortung der Patientinnen und Patienten und motiviert dazu, das Erlernte aktiv im Lebens- und Arbeitsalltag umzusetzen. Das Angebot kann außerdem zur digitalen Nachsorge oder zur Prävention eingesetzt werden.
Mehr Einblicke in unseren „digitalen Therapieraum” erhalten Sie hier >


Im Reha-Management und bei der Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen gilt es, zwischen den rechtlichen Anforderungen der Unfallversicherungsträger, den individuellen Bedürfnissen unserer Patientinnen und Patienten sowie den medizinischen Herausforderungen eine Brücke zu schlagen. Und manchmal sind es die unkonventionellsten Lösungen, die zu den besten Ergebnissen führen.
Wichtig ist es, ein gutes Team hinter sich zu wissen.
__________
Mehr als zwei Jahrzehnte hat Dr. med. Torsten Möller die Entwicklung der BG Ambulanz Bremen maßgeblich geprägt. Unter seiner Führung wurden neue Strukturen geschaffen, das Leistungsspektrum der Einrichtung kontinuierlich erweitert und wichtige standortübergreifende Kooperationen initiiert. Die Etablierung des Reha-Managements und die gute Vernetzung mit den niedergelassenen Ärzten tragen seine Handschrift. Ebenso das vertrauensvolle Miteinander auf allen Ebenen – einschließlich der Patientinnen und Patienten.
Lernen Sie die aktuelle Klinikleitung der BG Ambulanz Bremen kennen >


Einige kommen schon seit Jahren und man kennt sich durch die Begegnungen am Empfangstresen. Oft begrüßt man sich mit einem lockeren Spruch, hin und wieder braucht es aber auch Trost und auf jeden Fall immer ein freundliches Wort. Ich nehme mir Zeit dafür – auch wenn es stressig wird. Telefon, E-Mails, Organisation der Sprechtage, Überweisungen und Anfragen …
all das gehört in meinen Arbeitsbereich und erfordert Energie.
Aber das Wichtigste für mich sind die Menschen.
Für sie habe ich immer ein offenes Ohr.
_________
Der Empfang mit Patientenaufnahme befindet sich zentral im Eingangsbereich der BG Ambulanz Bremen. Er ist der erste Anlaufort für alle Besucherinnen und Besucher. Hier werden Formalitäten geklärt und die Daten aufgenommen. Hier werden für die Sprechstunden, zur Weiterbehandlung und für die Nachsorge Termine vereinbart und hier erhalten alle die jeweiligen Informationen zu den weiteren Abläufen. Der Empfang bietet ein Arbeitsfeld, das so vielfältig ist, wie die Menschen, die jeden Tag kommen.
Allerdings: Die BG Ambulanz in der Bremer Neustadt ist zuständig für medizinische Behandlungen sowie Reha- und Präventionsmaßnahmen – im Gegensatz zur BG (Berufsgenossenschaft), die als Versicherungsträger die rechtliche und finanzielle Absicherung übernimmt. Hin und wieder gibt es hier Verwechslungen und auch die werden am Empfang geklärt :)


Als Reha-Manager organisiere und begleite ich den ganzen Rehabilitationsprozess unserer Patientinnen und Patienten – von der Bedarfsanalyse bis zum Wiedereinstieg ins Berufsleben. Meine Erfahrung: Im persönlichen Gespräch vor Ort oder bei Sprechtagen in der BG Ambulanz Bremen finden sich immer die besten Lösungen. Das gilt auch für den multidisziplinären Austausch mit Ärzteschaft, Therapeutinnen und Therapeuten und Versicherungsträgern.
Die kurzen Kommunikationswege sind einfach effizient und hilfreich.
Das ist für mich Netzwerken in bester Weise und macht riesig Spaß – vor allem, wenn auch das Team offen, motiviert und vielfältig aufgestellt ist. Wie hier in der BG Ambulanz Bremen.
__________
Wichtige Bausteine der Rehabilitation sind Physio-, Ergo-, Arbeits-, Sport- und Psychotherapie. In allen Bereichen werden die Patientinnen und Patienten durch qualifizierte Fachkräfte unterstützt, die interdisziplinär arbeiten und stetig im Austausch den gesamten Prozess begleiten. Die Reha-Managerin bzw. der Reha-Manager begleitet jeden einzelnen Schritt dieses ganzheitlichen Therapieansatzes aktiv mit. Sehr wichtig: Sie oder er steht Versicherten und Angehörigen auch nach der Rückkehr in das Erwerbsleben zur Seite.


Dieser Gedanke treibt mich an. Auch ich möchte unsere Einrichtung aktiv mitgestalten und als Teamleiterin der Medizinischen Fachangestellten habe ich die besten Möglichkeiten dazu. Ich begleite und unterstütze die Patientinnen und Patienten durch ihren gesamten Heilungsprozess bis zu ihrem Ziel. Dabei kann ich mich jederzeit auf die Kooperation durch mein Team und die Kolleginnen und Kollegen aus den medizinischen und therapeutischen Fachbereichen im Haus verlassen.
Ein starkes Kompetenznetzwerk, das ich so nur in der BG Ambulanz bei uns in Bremen erlebe.
__________
Medizinische Fachangestellte der BG Ambulanz Bremen arbeiten eng mit den Ärztinnen und Ärzten zusammen. Sie sind zuständig für die Wund- und Erstversorgung der Patientinnen und Patienten sowie für die Ausstellung von Rezepten und Verordnungen. Außerdem kümmern sie sich in Abstimmung mit dem zuständigen Therapeuten- und Ärzteteam um die Therapieplanung. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachbereichen auf Augenhöhe und – so weit möglich – selbstbestimmtes Arbeiten mit eigenem Verantwortungsbereich ist maßgeblich für den Arbeitsansatz der BG Ambulanz Bremen. Er unterscheidet sich damit ganz erheblich vom „klassischen” Aufgabenbereich der MFA in Praxen oder Kliniken.


Ich bin Glaser. Das kann ein knallharter Job sein: So eine Scheibe wiegt schon gern mal 100 kg und mehr. Im Kniekolleg haben wir anhand theoretischer und praktischer Inhalte gelernt, die Muskulatur und damit die Gesamtbelastbarkeit zu stärken, um langfristig die Gelenke zu schützen. Das hat mir nicht nur für meine berufliche Zukunft viel gebracht, sondern auch für die allgemeine Fitness.
Sehr spannend war auch der Austauch mit den anderen Handwerkerinnen und Handwerkern aus den unterschiedlichsten Bereichen während des Aufenthalts in Bremen.
Nächstes Jahr, zum Refresher, bin ich auf jeden Fall wieder dabei!
__________
Mit dem Kniekolleg bietet die BG Ambulanz Beschäftigten aus dem Bau- und Handwerksbereich ein nachhaltiges Programm zur Stärkung der Kniemuskulatur. Während der dreiwöchigen präventiven Therapiemaßnahme mit multimodaler Ausrichtung wird besonderer Wert auf praxisnahes Üben an berufsspezifisch gestalteten Arbeitsplätzen gelegt. Die Schulung soll die individuelle Handlungskompetenz in Bezug auf die Gesunderhaltung der Knie fördern und für kniefreundliche Bewegungsabläufe im Alltag sensibilisieren.
Die Ziele des Kniekollegs:
- Verbesserung der Eigenwahrnehmbarkeit
- Erlernen von Übungen und Verhaltensweisen, die die Knie schonen und stabilisieren
- Verbesserung der allgemeinen Fitness und der Muskel-Balance
- Sicherung der Erwerbsfähigkeit für die berufliche Zukunft
Konkrete Maßnahmen:
- Fachärztliche Untersuchung und Betreuung
- Intensives Muskel und Ausdauertraining
- Training von Koordination und Beweglichkeit
- Individuelle Einzeltherapie
- Theoretischer und praktischer Unterricht zum Erlernen knieentlastender Bewegungsabläufe
- Ergonomische Beratung
- Hilfsmittelberatung
- Psychologisches Gesundheitstraining zur Reduzierung von Schmerz und Stress
- Ernährungsberatung
Dieser biopsychosoziale Behandlungsansatz beinhaltet aktive, passive und edukative Maßnahmen, in die u. a. Fachärztinnen und Fachärzte, Sporttherapie-Fachkräfte, Physiotherapeutinnen und -therapeuten, Masseurinnen und Masseure sowie psychologische Fachkräfte und Ökotrophologinnen und Ökotrophologen eingebunden sind. Ausführliche individuelle Abschlussgespräche und -untersuchungen sowie ggf. weiterführende Empfehlungen (z. B. Physiotherapie oder Reha-Sport zur weiteren Funktionsverbesserung und -erhaltung) runden das Programm ab. Zusätzlich haben die Kniekolleg-Teilnehmenden die Möglichkeit, Refresher-Kurse zu absolvieren.


In der sporttherapeutischen Abteilung der BG Ambulanz begleiten wir unsere Patientinnen und Patienten mit individuellem, zielgerichtetem Training durch den Rehabilitationsprozess. Im Mittelpunkt steht dabei die gezielte Wiederherstellung von Funktionalität und Gesundheit. Wir arbeiten strukturiert und evidenzbasiert, immer mit dem klaren Ziel der erfolgreichen Reintegration in Beruf und Alltag.
Die Therapie ist immer ganzheitlich konzipiert und interdisziplinär abgestimmt. Und ich denke, dieses Zusammenwirken ist ein großer Teil unseres Erfolgs.
__________
Nach Arbeitsunfällen und bei Berufskrankheiten sind wichtige Körperfunktionen wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination oft deutlich eingeschränkt. Die Medizinische Trainingstherapie (MTT) kann die entstandenen Defizite mit zielorientierten Maßnahmen nach individuellen Trainingsplänen ausgleichen. Die Patientinnen und Patienten trainieren Muskelgruppen und Motorik, die in ihrem Arbeitsalltag beansprucht werden und üben Bewegungsabläufe wie zum Beispiel das Heben, Tragen oder Leitersteigen an modernen Trainings- und Testsystemen. Innovative Therapieverfahren ergänzen diese Maßnahmen: zum Beispiel das Therapeutische Klettern oder das Training auf dem Anti-Schwerkraft-Laufband. Der gesamte Therapieprozess wird durch Fachkräfte der BG Ambulanz begleitet. Dabei werden ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt und bestehende Risikofaktoren und Begleiterkrankungen, auch im psycho-sozialen Bereich berücksichtigt.
Für ambitionierte verletzte Sportlerinnen und Sportler wird außerdem eine Leistungs- und Funktionsdiagnostik angeboten, die auf die jeweilige Sportart abgestimmt ist und mit einer Trainingsberatung und -planung kombiniert wird.
Mehr über die Sporttherapie in Der BG Ambulanz Bremen lesen Sie hier >


Das machen nur wenige: Wir besichtigen persönlich die Arbeitsumgebung unserer Patientinnen und Patienten und schauen uns diese auf Basis ergotherapeutischer Kriterien an. Besprechen die Bedingungen vor Ort, ermitteln die Arbeits- und Bewegungsabläufe. Dann entwickeln wir gemeinsam Ideen und finden Lösungswege, die allen gerecht werden. Und während der stufenweisen Wiedereingliederung folgt immer wieder der Check: Was funktioniert am besten für den langfristigen Erhalt der Berufsfähigkeit?
Ich möchte Lösungen entwickeln, um Menschen bestmöglich am Arbeitsplatz zu integrieren.
__________
Nach einem Unfall müssen einstmals ganz alltägliche Fähigkeiten und Bewegungen oft neu erlernt werden. Ergotherapie unterstützt die Patientinnen und Patienten dabei, ihre Handlungsfähigkeit und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zurückzugewinnen und wieder in den Beruf einzusteigen. Individuell, im Rahmen von Einzelbehandlungen werden dazu spezifische Übungen durchgeführt. Sind zum Beispiel nach einem Unfall auch die kognitiven Fähigkeiten eingeschränkt, wird ein Hirn-Leistungs-Training angeboten, das unter anderem Merkfähigkeit sowie selbständiges Denken und Handeln verbessert.
In vielen Fällen ist der Übergang von der Ergotherapie in den Bereich der Arbeitstherapie fließend. Das Ergotherapeuten Team der BG Ambulanz unterstützt deshalb nicht nur durch praktische Übungen in den Therapieräumen sondern auch vor Ort am Arbeitsplatz. Nur hier kann auf die jeweiligen Besonderheiten und Anforderungen gezielt eingegangen und die Bewegung wirklich authentisch geübt werden. Es finden zudem Begehungen statt sowie Beratungsgespräche – auch mit den Arbeitgebern – in Bezug auf erforderliche Hilfsmittel und ggfs. Veränderungen im Arbeitsbereich. Auch Fragen in punkto Fahreignung oder möglicher Fahrzeugumrüstungen werden mit Unterstützung einer spezialisierten Fahrschule geklärt.
Weitere Informationen zu den Ergotherapie-Leistungen der BG Ambulanz Bremen erhalten Sie hier >


Nur so kann der Mut entstehen, den man braucht, um Neues zu erschaffen. Während meiner Zeit als Geschäftsführer haben wir der BG Ambulanz Bremen ein neues Gesicht gegeben und sie grundlegend modernisiert. Seitdem ist sie stetig gewachsen und nun eines der führenden Zentren im Nordwesten für die ambulante Behandlung und Therapie von Arbeits- und Wegeunfällen.
Das erfüllt mich mit großer Zufriedenheit.
__________
Mehr als 25 Jahre leitete Michael Neumann die BG Ambulanz Bremen. Unter seiner Leitung wurden unter anderem große Baumaßnahmen wie der Neubau in der Industriestraße 3 und die Erweiterungsbauten für die ambulante Rehabilitation realisiert. Entscheidend war jedoch die Initiative zur Erweiterung des Leistungsumfangs der BG Ambulanz: von der Akutversorgung von Verletzungen hin zur Prävention und zu umfassenden Rehmaßnahmen.
Damit reagierte er auf einen entscheidenden Wandel in den 1980er Jahren: Während die Berufswelt zuvor eher durch körperliche Tätigkeiten in Industrie und Handwerk geprägt war, traten zunehmend Dienstleistungen und Arbeiten am Schreibtisch in den Vordergrund. Entsprechend verlagerte sich der Anspruch an die gesetzlichen Unfallversicherungen und damit auch an die BG Ambulanz: der Fokus verschob sich immer weiter in Richtung Vorsorge und effizientem Reha-Management. Ziel war die Vermeidung von Berufskrankheiten und Beschwerden durch fortlaufende Fehlbelastungen und Bewegungsmangel.
Die erfolgreiche Umsetzung dieser Neuorientierung gründete sich auf mehreren Säulen: der guten technischen und fachlichen Ausstattung, einer Kultur des Vertrauens innerhalb der BG Ambulanz Bremen, einer guten Vernetzung mit Versicherern und Kliniken sowie einer Kommunikation auf Augenhöhe – und nicht zuletzt Mut und Wille zur Weiterentwicklung. Diese Kombination machte die BG Ambulanz Bremen schließlich zu einem Premiumdienstleister der Unfallversicherungsträger in Bremen und im Nordwesten.
Geschichte der BG Ambulanz BremenIm Wandel der Zeit
- 1920
Einführung des D-Arztsystems und Gründung der Unfallstation
Entscheidung zur Einrichtung einer eigenen Behandlungsstelle der Bremer Berufsgenossenschaften
- 1926
Dezember 1926 Eröffnung der ersten Unfallstation für Betriebsverletzte
Behandlung von 10.000 Verletzten im ersten Jahr
- 1927
Bestätigung ihrer Notwendigkeit durch das
Reichsversicherungsamt 1927 - 1935
Umzug in größere und modernisierte Räume in der Schleifmühle 59/61
- 1943
Zerstörung der Station durch einen Bombenangriff
- 1950
Umzug in ein neues Gebäude
Erwerb des Nachbargrundstücks
und Erweiterung und
Modernisierung - 1962
zweite Behandlungsstelle
in der Duckwitzstraße wird eröffnet - 2002
Fokus auf Reha-Management
und Neubau der Industriestraße - 2008
Zusammenführung der Standorte
Erweiterung in zwei Bauabschnitten bis 2010
- 2016
Gründung der BG Kliniken
BG Ambulanz Bremen wird Teil der Unternehmensgruppe
- 2021
Inbetriebnahme Erweiterungsbau in der Industriestraße 7
Aufstockung Dachgeschoß mit 10
Räumen für die Psychotherapie für 2026 geplant - 2026
Jubiläumsjahr
100 Jahre BG Ambulanz Bremen
10 Jahre BG Kliniken